Ich mache mich auf - ich starte - ich fange an!

Dieser Anfangspunkt ist mit Fragen und Erwartungen verbunden:

Was möchte ich zurücklassen - in der Fastenzeit?
Worauf möchte ich verzichten?
Was möchte ich als Ballast abwerfen?
Wo liegt etwas im Argen?
Wo ist etwas zu viel?
Wo ist etwas zu wenig?

Welche Erwartungen habe ich an den Versöhnungsweg, der vor mir liegt?
Was habe ich mir vielleicht vorgenommen?
Was treibt mich an, meinem Leben eine neue Richtung zu geben?
Was nehme ich ganz bewusst mit auf diesen geistlichen Weg - als Hilfe - als Nahrung?

Versöhnung tut gut - das weiß ich - das habe ich schon oft erfahren.
Gibt es jemand, mit dem ich unversöhnt lebe - vielleicht schon lange Zeit?
Gibt es eine Chance, dass sich etwas bewegt?
Traue ich Gott zu, dass ich mit ihm etwas bewegen kann?
Wen nehme ich mit auf den Weg der Versöhnung als Hilfe, vielleicht auch als Aufgabe?

Lebe ich mit mir selbst in Frieden?
Gibt es etwas, was mich immer wieder bedrängt?
Habe ich eine Idee, wie ich es loslassen kann?
Wo müsste ich lockerer werden, um den Krampf zu lösen?
Wo müsste ich härter werden, um mich nicht in eine falsche Richtung treiben zu lassen?
Wo sehe ich meine innere Aufgabe auf dem Versöhnungsweg?




(aus: Gottesdienst 2007)





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